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  • AutorenbildHeike Schnittker

the transformation of a black swan



"the transformation of a black swan II" 70x100, Acryl auf Leinwand


Und es geschah zu einer Zeit, als das Wünschen nicht mehr half und die Menschen kaum noch an Wunder glaubten,

da vergnügte sich ein Schwanenpaar im Quellwasser des kleinen Flusses einer kleinen Stadt.

Das Schwanenweibchen legte 6 Eier.

Und als diese schlüpften, so geschah es, dass 5 weiße

Reinheit

Schönheit

Vollendung

Neuanfang

Trost

das Licht der Welt erblickten.

Zum Schluss, es ließ sich noch Zeit, schlüpfte ein Sonderling

in blauschwarz.

Von Anfang an lag es abseits und wirkte eigenartig, fast ein wenig befremdlich.

Die weißen Jungschwäne spielten und erkannten sich, schwammen zusammen.

Das schwarze Schwänchen war oft allein und in seiner Art eigensinnig.

Es war wild, erlebte seine Abenteuer und die Mutter hatte allerhand zu tun.

Die Menschen am See liebäugelten mit den Jungschwänen und erfreuten sich an ihren weißen Federn. Das schwarze war ihnen unheimlich und düster und sie vermuteten einen Fehler der Natur. Eine seltene genetische Irritation?


Die Mutter, innige Liebe, sah in dem schwarzen Schwan eine Besonderheit und liebte es wie die anderen und auch noch inniger.

Sie sah darin die Veränderung und das Salz,

das es in dieser Welt braucht.


So waren es 7.


Das männliche Tier, die Unendlichkeit, wachte bei Tag und bei Nacht.


So waren es 8.


Der schwarze Schwan schwimmt ruhig und mutig, das lernte er.

In seiner Intuition ist er sehr stark.

Seinen See hat er gefunden.

Ein tiefer, klarer und frischer Bergsee.

Türkisfarbenes Wasser mit verspielten Regenbogenforellen schwimmen darin und kommen bis ans Ufer, zum Greifen nah.

Dort kann er bis auf den Grund sehen.


So waren es 9.


Ende



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